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21.10.2017

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LETZTE ÄNDERUNG AM:
14.10.2017
 
 
SSCT Pfingsttreff
in
Eberstedt
vom 2.6.-5.6.2017


Die im Jahr 1440 gegründete historische Ölmühle in Eberstedt ist ein Ausflugsziel für die ganze Familie.
Den Kern bildet natürlich die Mühle selbst, welche ab 2001 originalgetreu restauriert wurde.
Schon von außen imponiert das hölzerne Schaufelrad, durch welches die Mühle antgetrieben wird. Man kann kaum glauben, welche Kraft in dem eher unscheinbar wirkenden Zulauf steckt. Denn das Wasserrad erzeugt unglaubliche 60000 Newtonmeter auf der Achse. Um dasselbe Drehmoment zu erreichen müssten nicht weniger als 120 Sportwagen des Typs 911 Carrera-S aus dem Hause Porsche gleichzeitig und permanent Vollgas geben. Technikfans können sich in geführten Gruppen durch das Gebäude über jeden Aspekt der Funktionsweise informieren. Das in der Mühle selbst produzierte Öl kann man im Hofladen erwerben. Das Areal umfaßt außerdem ein Hotel, Restaurant, schwimmendes Hüttendorf (in dem man auch übernachten kann), Kinderspielplatz mit Wasserspielen, Tiergehege mit Streichelzoo, Grillplatz, Biergarten und und...die Liste ließe sich noch weiter fortführen.
Zur Anlage gehört auch ein etwas abseits gelegener, kleiner Campingplatz mit festen Caravan-Stellplätzen und genau dort trafen sich zahlreiche Mitglieder des SSCT, um Pfingsten gemeinsam zu verbringen.
Am Freitag gab es gleich das erste Highlight, denn wie schon in den Jahren zuvor läutete die Musikmuschel im nahen Bad Sulza mit mehreren Darbietungen die Feiertage ein. Und auch unser Detlef ließ sich nicht lumpen und gab mit seiner Gitarre ein paar Stücke auf der Bühne zum Besten. Dem Publikum jedenfalls hat es gefallen, gab es doch haufenweise Lob für seine Neil-Young-Stimme.
Leider startete der Samstag weniger glamourös. Denn der Himmel hatte seine Pforten geöffnet und drohte somit, jegliche Freiluftaktivitäten zu unterbinden. Dabei wollte sich doch das gesamte Lager mit dem Rad auf den Weg nach Naumburg machen um den Dom zu besichtigen! Mancher hatte die Radklamotten schon wieder ausgezogen, da hörte der Regen auf und es klarte von Minute zu Minute weiter auf. Also konnte doch noch gestartet werden, fast 60km sollten am Abend auf dem Tacho des Radcomputers stehen. Damit auch jeder Radler wieder zu Kräften kommt wurde alsdann umgehend der Grill angeworfen. Schließlich galt es zusätzlich auch noch gleich zwei Geburtstage zu feiern. Unser Detlef setzte seinen Auftritt vom Freitag fort und steckte damit auch Sascha an, der ebenfalls die Gitarre zückte. Für das musikalische Rahmenprogramm war also gesorgt. Ein Lagerfeuer zu machen war leider nicht erlaubt, allerdings wollte sich sowieso keiner außerhalb unseres Pagodenzeltes aufhalten, denn in den frühen Abendstunden hatte erneut der Regen eingesetzt. Die Wassermassen von oben sorgten dafür, dass der angrenzende Bach bedrohlich anschwoll. Und dieser drohte die dort zum Kühlen abgelegten Getränke wegzuschwemmen. Sicherheitshalber wurde deswegen die eine oder andere Flasche im Laufe des Abends gemeinsam "vernichtet" ;-)
Der Sonntag begann so wie der Samstag endete: mit Regen. Erneut drohte die geplante Radtour buchstäblich ins Wasser zu fallen. Doch wie schon am Vortag zeigte sich genau in dem Augenblick die Sonne, als sich die Ersten auf ihre Sättel schwingen wollten. Einigen war das Wetter dann aber doch zu unbeständig und so machte sich nur ein etwas geschrumpftes Peloton auf den Weg zur Landesgartenschau Apolda. Der Rest der Truppe ließ es sich im Biergarten gut gehen oder unternahm Spaziergänge in die Umgebung. Denn auch im Ort gab es Einiges zu sehen. Neben vielen historischen Gebäuden des über 1100 Jahre alten Ortskerns sei vor allem die begehbare Sonnenuhr erwähnt, sowie die historische Tanzloge und Kirche. Und wer sich ein besonderes Selfie mit nach Hause nehmen wollte, der konnte sich zusammen mit Elfriede fotografieren, einer lebensgroßen Oma aus Beton, welche am Ilmtal-Radweg sitzt und jeden vorbei kommenden mit einem Lächeln begrüßt.
Das unser Grillmeister Stefan am Abend beim Zusammensetzen des zur Reinigung zerlegten Rostes zunächst ein Teil vergaß, sei ihm verzeihen. Obwohl die Glut bereits loderte konnte das Problem schnell behoben werden und satt ist am Ende auch jeder geworden.
Zumindest am letzten Tag wurde keiner durch das Trommeln des Regens geweckt. Zwar war der Himmel weitgehend bedeckt, aber dabei blieb es. So konnte alles in Ruhe abgebaut werden und auch von unserem großen Zelt konnte der Morgentau vor dem Einpacken noch abtrocknen. An der Ölmühle wurde gerade der Deutsche Mühlentag gefeiert. Dazu war im gesamten Bereich ein kleiner Markt aufgebaut. Es gab Livemusik und unzählige kleiner Buden und Stände zu besuchen. Ein letztes Mal drehten alle eine Runde über das Gelände der Ölmühle. Dann hieß es auch schon wieder Abschied nehmen und die Heimreise antreten.
Vielleicht bis zum nächsten Pfingstwochenende in 2018... (deco)

 




 


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